Wegfall Maskenpflicht im Außenbreich ab Montag und Freitag ist Sahara-Tag (18.06.)

Wegfall der Maskenpflicht im Außenbereich ab Montag, 21.06.21:

Das Ministerium für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen hat in der letzten Schulmail gemäß der neuen Coronabetreuungsverordnung die Maskenpflicht im Außenbereich aufgehoben.

Ab Montag, 21.06., gibt es keine Maskenpflicht mehr im gesamten Außenbereich der Schule, insbesondere auf den Schul- und Pausenhöfen.

Die Maskenpflicht besteht jedoch in allen Innenbereichen weiterhin, ebenfalls die 2-malige Testpflicht pro Woche sowie sämtliche Hygieneregeln. Beim Absetzen der Maske in Innenbereichen zum Essen oder Trinken ist weiterhin auf den Mindestabstand zu achten.

 

Sahara-Tag am Freitag, 18.06.21:

Wegen der zu erwartenden Temperaturen werden wir am Freitag einen Sahara-Tag mit Kurzstunden durchführen.

Die Mensa bietet kein Essen an.

Folgende Zeitstruktur gilt am Sahara-Tag:

1. Stunde 8.00 – 8.35
2. Stunde 8.35 – 9.10

Pause 9.10 – 9.25

3. Stunde 9.25 – 10.00
4. Stunde 10.00 – 10.35

Pause 10.35 – 10.45

5. Stunde 10.45 – 11.20
6. Stunde 11.20 – 11.55

Pause 11.55 – 12.10

8. Stunde 12.10 – 12.45
9. Stunde 12.45 – 13.20

 

S. Kreutzkamp, S. Krenzer

17.06.21

Starke Mädchen

Unsere Schule hat sich erfolgreich bei dem Programm „Wir stärken Mädchen“ der deutschen Kinder- und Jugendstiftung beworben. (www.dkjs.de/wirstaerkenmaedchen/) Wir haben mit Starke Mädchen ein Projekt vorgeschlagen bei dem es um Berufsorientierung, Lebensplanung und das Aufbrechen von Rollenklischees gehen soll. Immer noch wählen die meisten Mädchen (und auch die Jungen) unter sehr wenigen Lehrberufen und Studiengängen aus. Immer noch viel zu selten werden von Schülerinnen „männerdominierte“ Berufe in den Fokus genommen, selbst wenn das Interesse da ist. In der Schule merken wir, dass wir trotz vieler Bemühungen von klischeefreien Lebenserwartungen noch weit entfernt sind. Den Mädchen fehlen die Einblicke in technisch-naturwissenschaftliche und handwerkliche Berufsfelder- häufig aufgrund der gesellschaftlichen Normen, nach denen Mädchen sich noch zu oft richten. Es soll hierbei nicht darum gehen Schülerinnen entgegen Ihren Vorstellungen in eine bestimmte Richtung zu lenken, sondern darum, ihnen die Wahlfreiheit zu lassen. Und ihr Interesse zu wecken.

Starten sollte das Projekt für die 8er in der Projektwoche „Lebensplanung“, die leider ausfallen musste. Also musste die Projektleitung, der über die Stiftung natürlich Online-Fortbildungen, Coaching und Beratung zur Verfügung gestellt wurden, umdisponieren. Jetzt wurden über die Klassen- bzw. Fachlehrer*innen der 7. und 8. Klassen interessierte Mädchen gesucht und per Elterninformationen geworben. Leider lief das anfangs etwas schleppend, da pandemiebedingt viele Schüler*innen mit anderen Dingen schulischen Belangen beschäftigt waren. Erfreulicherweise haben sich zum jetzigen Zeitpunkt 8 Mädchen gefunden, die Teil der „AG_Starke Mädchen“ geworden sind. Eine interessante Facette unseres Projekts sind die praktischen Versuchseinheiten, die mit der wertvollen Unterstützung von Herrn Klimke durchgeführt werden Durch die Auflagen des Infektionsschutzes konnten wir zunächst nur Videokonferenzen durchführen und zuhause experimentieren. Zu diesem Zweck haben die Schülerinnen ein Versuchsset „Flammenfärbung“ über die Pfingstfeiertage bekommen.

Aber gemeinsam und unter Anleitung macht es doch mehr Spaß und da wir nun wieder im Präsenzunterricht sind durfte am letzten Mittwoch schon richtig losgelegt werden mit einem weiteren farbenfreudigen Chemieexperiment.

Thema war das Analyse-Trennverfahren „Chromatographie“. Die Mädchen wurden mit Anleitung des Chemielehrers durch das Experiment geführt. Zu Beginn zerkleinerten sie Petersilie mit einem Mörser und fügten Aceton (Lösemittel) hinzu. Die tiefgrüne Lösung wurde durch ein Filterpapier in einem Erlenmeyerkolben gegeben. Nun galt es, ein Filterpapier in das filtrierte, grün gefärbte Extrakt zu stellen und das Geschehen zu beobachten. Das Papier verfärbte sich erst grün, unmittelbar entstand ein Farbverlauf von grün zu gelb. Bei der Untersuchung dieser natürlichen Farbstoffe erkannten die Schüler, dass in Petersilie und Baumblättern viele Farben enthalten sind, die man erst durch dieses Verfahren erkennt. Die Mädchen hatten Freude, das Experiment selbstständig durchführen zu können. Laut Aussagen der Mädchen hat das Projekt sie in dem Gedanken bestärkt, das Fach Chemie weiter zu wählen und einen naturwissenschaftlichen Beruf in Erwägung zu ziehen.

Es werden noch weitere MINT-Projekte folgen, aber neben den fachlichen soll es sondern auch um Sozial- und Persönlichkeitskompetenzen gehen, die die Teilnehmerinnen weiterentwickeln können.

Fortsetzung folgt!

K. Speker/ C. Niephaus

Durchgängiger Präsenzunterricht ab dem 31. Mai 2021 

Laut Entscheidung des MAGS NRW findet ab Montag, 31. Mai 2021, für alle Schülerinnen und Schüler unserer Schule wieder ein durchgängiger Präsenzunterricht mit Nachmittagsunterricht statt

Die Mensa ist von da an wieder montags, mittwochs und freitags geöffnet. Auch unsere Cafeteria bietet ein Schulfrühstück und einen Außer-Haus-Verkauf wieder an.

Die bestehenden Hygienevorgaben (Masken- und Testpflicht) gelten weiter. Die Testtage sind einheitlich am Dienstag und Donnerstag jeweils in der ersten Unterrichtsstunde.

Wir zeigen die rote Karte gegen Diskriminierung

Wir zeigen die rote Karte gegen Diskriminierung

Zeichen setzen am 17.5., dem Internationalen Tag gegen Homo-, Trans- und Biphobie (IDAHOBIT)

„Homo- und Transphobie, sowas geht gar nicht, so Abiturientin Rika, inzwischen die Dienstälteste der AG Vielfalt, die seit vielen Jahren regelmäßig Aktionen unter dem Motto“Schule ohne Rassismus-Schule der Vielfalt“ an der WKGe durchführt. „Es ist immer wieder wichtig darüber aufzuklären, dass niemand wegen seines Andersseins diskriminiert werden darf.“ Leider geschieht das auch unter eigentlich gut aufgeklärten Menschen auch an unserer Schule. Abwertende Bemerkungen über Äußerlichkeiten, Herkunft, Religionszugehörigkeit, Behinderungen, Geschlecht und eben über Transidentität oder sexuelle Orientierung gibt es öfter. Mo aus dem 8.Jahrgang sagt dazu: „Ich denke, dass sich an unserer Schule schon viel gemacht wird, aber ich würde mich wünschen, dass Mitschüler*innen und Lehrer*innen schneller auf blöde Kommentare reagieren, damit sich die Betroffenen nicht alleine fühlen.“

Kinder und Jugendliche können sich Hilfe an vielen Stellen suchen. Nicht nur bei ihren Lehrer*innen oder der Schulsozialarbeit, sie können auch bei der AG Vielfalt und der Schülervertretung (SV) tun. „Jugendliche können sich gegenseitig manchmal sogar besser verstehen und unterstützen.“, findet Alina, Mitglied der SV, die es wichtig findet sich gegen Ausgrenzung und Diskriminierung zu engagieren. In diesem Jahr müssen pandemiebedingt große Aktionen ausbleiben, da war der Vorschlag des Netzwerkes Schule-der-Vielfalt „Rote Karte zeigen“ sehr passend. Da Schule zur Zeit häufig digital stattfindet haben wir die rote Karte auf Schul-IPads und Handys geladen.

Durchgeführt wurde die Aktion von Schüler*innen SV und ihrer Lehrerin Frau Jungfleisch, den Schüler*innen der AG Vielfalt und vom AK Schule ohne Rassismus-Schule der Vielfalt ist, dem z.Z 6 Personen aus dem Kollegium angehören. Danke an alle, die mitgemacht haben.

Christine Niephaus