Smart am Smartphone - nett im Internet!

Eine besondere Challenge (Herausforderung) an der Wilhelm-Kraft-Gesamtschule, die wir mit freundlicher Unterstützung des Jugendmigrationsdienstes der AWO (jmd) und unseres Fördervereins für 24 Schülerinnen und Schüler aus den Jahrgängen 5-7 anbieten konnten.

Die meisten Schülerinnen und Schüler nutzen mittlerweile ein Smartphone und sind in vielen Bereichen des Internets unterwegs, genießen die Möglichkeiten, die sich hier bieten, ohne sich so richtig der Risiken und Gefahren bewusst zu sein.

An zwei Schultagen im November, die eine Woche auseinander lagen, wurde zu vielen verschiedenen Medien-Themen und mit verschiedenen Methoden gearbeitet. Klar, dass auch das eigene Handy hier gut genutzt werden konnte, aber auch die die PCs im Computerraum wurden miteinbezogen und spielerische Methoden und Übungen waren dabei.

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„Medienkompetenz ist eine Herausforderung“, sagt Meike Adam, Medienpädagogin, die als Referentin dabei war und die 4 Jungen aus der AG Medienscouts dafür als Multiplikatoren fortbildete. Bei der Challenge an den verschiedensten Stationen erfuhren die Mädchen und Jungen viel über den Umgang mit dem Smartphone und allgemein mit den sozialen Netzwerken: „Hier können wir viel tun, um für ein gutes Klima zu sorgen.“ So wurde z. B. überlegt, wie die Kinder und Jugendlichen einen freundlichen Umgang miteinander auch ins Netz übertragen können. Denn „nett im Internet“ geht auf jeden Fall.

„Die härteste Herausforderung fand dann in der Woche zwischen den beiden Terminen statt“, so Frau Adam: „Die Schülerinnen und Schüler mussten für einen Tag auf ihr liebgewonnenes Handy verzichten. Keine WhatsApp schreiben und auch keine Musik hören.“ Die kleine Kiste sollte eigentlich sogar komplett ausgeschaltet werden, eine Aufgabe, die nicht von allen geschafft wurde, so wurde zumindest bewusstgemacht, wie selbstverständlich das Handy geworden ist. „Und sicher ist ihnen aber klargeworden, dass es nicht für alles im Leben eine App gibt.“

Zum Abschluss bekamen die Schülerinnen und Schüler noch eine Aufgabe mit auf den Weg: Sie sollen jetzt ihre Erkenntnisse im Klassenrat an ihre Mitschülerinnen und Mitschüler weitergeben.

Christine Niephaus, Schulsozialarbeiterin