ZEUS: Über 8000 Teile sorgen für den guten Klang

Westfälische Rundschau (WR) www.zeusteam.de
9. November 2004

Ibach-Klaviere "tönen" seit 1794

Über 8000 Teile sorgen für den guten Klang

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Über 8000 Teile müssen zusammengesetzt werden, um ein Ibach-Klavier zu bauen. (WR-Bild)

Südkreis. 1794 wurde der Familienbetrieb Ibach von Johann Adolf Ibach gegründet. Es ist die älteste, noch existierende Klavierbaufabrik der Welt. Mittlerweile wird die Firma in der 7. Generation betrieben.

Aus ca. 8000 Einzelteilen wird von den Mitarbeitern, die dort arbeiten in ca. 1000 Arbeitsschritten ein einzigartiges Klavier gefertigt. Den wichtigsten Job haben dabei die so genannten "Stimmer". Sie müssen darauf achten, dass das Klavier keine schiefen Töne spielt.

Der Bau eines Klaviers in der Endfertigung dauert ungefähr 50 Arbeitsstunden oder mehr. Für die Herstellung eines Klaviers braucht man an erster Stelle Holz, da es der wichtigste Bestandteil eines Klaviers ist. Weitere Bestandteile sind Eisen, Kupfer und für die Tasten Kunststoff in den Farben Schwarz und Weiß. Ein solches Klavier kostet zwischen 10 280 und 17 776 Euro.

Neben Klavieren stellt die Firma Ibach ferner noch Flügel her.

Zusätzlich eine Musikakademie

Im Jahr werden zwischen 50 und 100 Klaviere und Flügel gefertigt.

Die Firma Ibach betreibt zusätzlich eine Musikakademie, in der auch internationale Musikschüler willkommen sind.

Einmal im Jahr findet bei der Firma Ibach ein "Tag der offenen Tür" statt, an dem Interessierte die Werkstätten besichtigen können.

Rebecca Rechel
Lara Böhm
Klasse 8a
Gesamtschule des EN-Kreises