ZEUS: Notwendiges Übel oder pure Quälerei

Westfälische Rundschau (WR) www.zeusteam.de
Dienstag, 5. Oktober 2004

Thema Tierversuche:

Notwendiges Übel oder pure Quälerei

Sprockhövel. Bei Tierversuchen denken wir heute in der Regel zuerst an Grausamkeit. Andererseits bringen sie dem Menschen Nutzen, auch wenn dies ohne Zweifel zumeist mit dem Leiden der Tiere verbunden ist.

Es ist hierbei aber schon zu großen Verbesserungen und zur Einsicht der Wissenschaftler gekommen. Waren es 1985 noch 6 Mio. Tierversuche pro Jahr, so sind es 1996 laut ZEBET "nur" noch 1,51 Millionen.

Am häufigsten werden für Tierversuche Mäuse verwendet, da es von ihnen sehr viele gibt. Für die Erforschung von Krankheiten wie Aids, Krebs und Rheuma sind Tierversuche genehmigt, des Weiteren für die Prüfung von Arzneimitteln für Menschen und Tiere auf Wirkungen und Nebenwirkungen. Für die Weiterentwicklung von Operationsmethoden sind Tierversuche ebenfalls genehmigt.

Dagegen dürfen Waffen und biologische Waffen nicht an Tieren getestet werden. Auch Waschmittel und Kosmetik dürfen an Tieren nicht getestet werden! Die ZEBET (Zentralstelle zur Erfassung und Bewertung von Ersatz- und Ergänzungsmethoden zum Tierversuch) z.B. sucht Alternativen und protestiert gegen Tierversuche.

Nadine Schöneweiß

Klasse 8f

 

Gesamtschule des EN-Kreises