125 Pakete zum Kaukasus - Gesamtschüler organisieren Soilidaritätsaktion für "vergessene Region"

Westfälische Rundschau (WR) und WAZ
Mittwoch, 23. November 2005

125 Pakete zum Kaukasus

Gesamtschüler organisieren Soilidaritätsaktion für "vergessene Region"

(c) Bein
Über soziale und wirtschaftliche Probleme wollten die Mädchen und Jungen nicht nur reden. Sie organisierten Hilfe. Foto: Bein

Wie man Hilfsaktionen organisiert, steht nicht auf dem Stundenplan an der EN-GEsamtschule.

Aus dem Unterricht geboren, fanden sich Jugendliche der Klassen 10f und 6b, um eine Paket-Aktion auf die Beine zu stellen. Seit einigen Jahren beteiligte sich die Gesamtschule an Solidaritätsaktionen, des Friedensdorfs Oberhausen. Das Motto in diesem Jahr lautet "Hilfe wird gepackt".

Gesagt getan. Plakate mit einem Spendenaufruf wurden gefertigt und in den zahlreichen Gebäuden aufgehängt.

Auch in den Pausen wurden Mitschüler angesprochen und gebeten mitzumachen. Gestern wurden die Güter auf einen Lastwagen des Friedensdorfes verladen. Alle packten mit an. Denn es gab reichlich zu schleppen.

Es wurden 125 Pakete mit Lebensmitteln für Not leidende Familien im Kaukasus gespendet. Die große wirtschaftliche Not in dieser Region ist besonders dramatisch für die Kinder, die zum Teil durch Betteln zum Lebensunterhalt beitragen müssen.

Es ist Tradition in der Gesamtschule, über soziale Probleme nicht nur zu reden, sondern aktiv und engagiert zu helfen. So hat auch dieses Mal die Solidaritätsaktion ein überwältigendes Echo gehabt. Eltern, Schüler und Lehrerkollegium spendeten für die "vergessene Region" Schokolade, Konserven, Grundnahrungsmittel, Spielzeug und vieles mehr, so dass etwa 2 Tonnen an Hilfsgütern zusammenkamen. Bei der Koordination halfen ... und Mariette Kersting-Amling. Und die waren mit Recht stolz auf ihre Schüler.

K.be